Unsere #HSG3 verliert ihr Rückspiel gegen den Tabellenersten TV Hasperbach mit 25:28 (10:13), der damit seinen Vorsprung weiter ausgebaut hat und souverän die 2. Kreisklasse anführt. Verstärkt mit Fabian Henche, Christian „Zwiebel“ Zweibäumer, Patrick Degener und Marvin Hüser, trat die Drittvertretung in der Rundturnhalle in Haspe an, um aus dem Hinspiel etwas gut zu machen und die Aufstiegschance zu wahren.
„Vorne vor allem ruhig, aber beweglich und flexibel spielen. Klare Chancen schaffen und die nutzen. Defensiv wird verschoben und übergeben – wir beginnen mit einer 6:0- Deckung und gewinnen hier aus einer starken Abwehr heraus!“ – das war die Einstimmung des Trainergespanns Dirk Pigulla und Markus Eberhard. Es entwickelte sich ein zunächst knappes Spiel über ein 1:1, 2:2, 3:3 und 5:4. Mit einem Doppelschlag konnte sich der Gastgeber erstmals einen Abstand verschaffen bis zum 9:6 wegziehen. Hasperbach kam über seinen Halblinken und seinen Rückraum-Mitte zu leichten Toren, weil die Abstände im Deckungsverband der Gäste zu groß gerieten. Mit einer Umstellung auf Manndeckung wurde dem Angriff des Gegners leicht der Wind aus den Segeln genommen, dreimal noch gelang der Anschluss auf 9:8, 10:9 und 11:10. Doch Unachtsamkeiten und zwei verworfene Siebenmeter verhinderten einen günstigeren Halbzeitstand, mit 13:10 ging es in die Kabinen. Keeper Marc Hoffmann blieb oft allein, wehrte sich tapfer und trug dazu bei, dass auch Haspe einige Gelegenheiten nicht nutzte. „Der Mittelmann muss besser übergeben werden, die Lücken besser und schneller geschlossen werden. Wir wollen was aus diesem Spiel mitnehmen“, gab Pigulla seinen Spielern mit auf zur Hälfte zwei. Doch es kam schlechter als erhofft: statt Kontakt zu halten, ließ die HSG den Hausherren zu viel Raum, gestattete sich zu viele Fehler und ließ erneut früh zwei Siebenmeter liegen. Statt auf 16:15 zu verkürzen sah man zu, wie die Kontrahenten mit dem 21:16 eine deutliche Trennlinie zwischen beide Mannschaften zogen. Aber als sich ein mögliches Debakel auftat, kam die Dritte besser ins Spiel und lag mit dem 21:20 überraschend auf Schlagdistanz. Ein Punktgewinn war greifbar, doch nicht wirklich zu erreichen, weil Haspe immer eine Antwort fand. Nach dem 23:22 fehlte Herdecke der Punch und Hasperbach dominierte bis zum Abpfiff. Gefühlt war das 28:25 eine höhere Niederlage als das Ergebnis es wiedergibt. „Schlechte Chancenverwertung, mangelhaftes Rückzugsverhalten und Konzentrationsschwächen im Deckungsverbund. Nur wenige Spieler, die ihre Leistungsfähigkeit abrufen konnten. Da konnte selbst ein stark aufgelegter Torhüter nichts ausrichten.“, fasste ein zerknirschter Trainer die 60 Minuten zusammen und glaubt an einen Aufstieg der Hasper: „Ich denke nicht, dass Hasperbach noch Punkte abgibt.“ Tore: Loehner-Raak (7), Baltes, Henche, Zweibäumer (je 4), Degener (2), Gemander, Müller, Regener und Schlaak (je 1).
Lutz Nickel zog sich in Hälfte Eins einen Muskelbündelriss ohne Fremdeinwirkung zu – gute Besserung

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